Statement Piepmeyer: Mehrheit wieder ausgebremst

„Seit über 40 Jahren fahre ich als Handelsvertreter pro Jahr mehr als 60.000 km, von Flensburg bis Garmisch, von Aachen bis Cottbus. Aber in keinem anderen Teil dieser Republik sind die Straßenverhältnisse so katastrophal wie zwischen Osnabrück und Bielefeld. Alle Autofahrer aus dem Einzugsgebiet von Nordhorn bis Melle, die in Richtung Süden wollen, einschließlich der Fernverkehr, brauchen diese Verbindung zur A 44 Richtung Kassel. Wöchentlich sehe ich, wie viele neue Autobahnen in anderen Bundesländern, vor allem in den vergangenen 20 Jahren in den neuen Bundesländer gebaut wurden. Wer die Situation  der A 33 mit dem Bau von Autobahnen in anderen Bundesländern vergleicht kann nur zu dem Entschluß kommen, im Raum Ostwestfalen sind Politiker an der Macht, die die Bevölkerung veralbern. Seit über 40 Jahren kämpft die Mehrheit der Bevölkerung für den Bau der A 33, wird aber immer wieder von einer Minderheit ausgebremst. Verkehrsexperten haben ausgerechnet dass durch die jetzige Verkehrssituation, der Volkswirtschaft ein Schaden von jährlich  750 Millionen EURO, entsteht. Hinzu kommen die Belastungen durch Gestank, Lärm, Unfallgefahr und daraus entstehenden Krankheiten der Anwohner der B 68 zwischen Borgholzhausen und Bielefeld…“

Eduard Piepmeyer, Habichtsweg 4, Bad Laer, in einem Brief an das Aktionsbündnis

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