Statement Linnemann: Ohne A 33 wäre OWL noch Provinz

Rückendeckung bekommt das Aktionsbündnis A 33 sofort auch vom südlichen Ende der Autobahn: Dr. Carsten Linnemann (CDU), Mitglied des Bundestages für Paderborn und Schloß Holte-Stukenbrock. Er sieht in der Autobahnlücke eine Schwachstelle in der Verkehrsinfrastruktur Deutschlands:

Verkehrsinfrastrukturen werden oft als Lebensadern eines Landes bezeichnet. Zu Recht, denn von ihnen hängen wirtschaftliche Prosperität und Entwicklungschancen nicht nur einer, sondern gleich mehrerer Regionen ab. Die A 33 ist eine solche Lebensader. Sie verbindet  wichtige ostwestfälische Kern- und Wirtschaftszentren und schafft Versorgungslinien bis in die Niederlande sowie in die sächsische Region. Ohne sie würde Ostwestfalen-Lippe heute noch als Provinz gelten.

Allen Verkehrsprognosen zufolge wird der Verkehr auf Deutschlands Straßen in den kommenden Jahren weiter zunehmen  – und zwar massiv. Die A 33 wird davon nicht verschont bleiben. Wenn wir einen Verkehrsinfarkt vermeiden wollen, müssen jetzt bestehende Schwachstellen beseitigt werden. Die Lücke zwischen Halle und Borgholzhausen ist eine solche Schwachstelle, sie ist dringend zu schließen.

Auf Bundesebene sind die Weichen gestellt, die Mittel für den Lückenschluss sind abrufbereit.  Jetzt ist es Sache der Landesregierung, das Vorhaben in Gang zu bringen. Wir brauchen jetzt keine Lippenbekenntnisse mehr, sondern mutige Entscheidungen. 50 Jahre Bauzeit sind mehr als genug.

Dr. Linnemann ist neben seinem Bundestagsmandat Mitglied im Landesvorstand der NRW-CDU und im Bundesvorstand der CDU-Mittelstandsvereinigung.

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