Wichtige Quellen im Netz

Den Bau einer Bundesfernstraße wie der A 33 wird durch ein kompliziertes Zusammenspiel zwischen baurechtlichen Planungs- und Finanzierungs­verfahren bestimmt. Dabei plant, baut und unterhält das jeweilige Bundesland die Bundesfernstraßen in Auftragsverwaltung. Es erfolgt jedoch eine regelmäßige und enge Abstimmung zwischen Bund und Land, bei der man sich über die anzugehenden Projekte einigt. Um Ihnen einen Überblick über die jeweiligen Instanzen auf Bundes,- Landes und Bezirksebene zu geben, haben wir die wichtigsten Adressen mit aktuellen Hinweisen auf den Lückenschluss der „Teutoburger-Wald-Autobahn“ A 33 für Sie zusammengefasst.

Übersichtskarten Bauabschnitt 7.1
Hier finden Sie die aktuellen Übersichtskarten zum Bauabschnitt 7.1 zwischen Steinhagen /Halle und Borgholzhausen mit Trassenverlauf und allen Bauwerken:

Karte A33_Neubau_Abschnitt_7.1_Steinhagen-Halle

Karte A33_Neubau_Abschnitt-7.1_Halle-Borgholzhausen

Straßen.NRW. Landesbetrieb Straßenbau
Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) ist ein Teil der Landesverwaltung. Er plant, baut und betreibt alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in NRW.

Eine Übersicht zum A 33-Lückenschluss zwischen der A2 und der B 61 finden Sie hier (Stand Januar 2012)

Wie entsteht eine neue Autobahn?

Übersicht Ausführungsplanung und Bau der A 33

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bundesverkehrswegeplan: Der Bundesverkehrswegeplan enthält alle beabsichtigten Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte. Er wird vom Bundesverkehrsministerium aufgestellt und im Bundeskabinett beschlossen. Der Bundesverkehrswegeplan ist ein Planungsinstrument mit längerem Gültigkeitszeitraum. Der aktuelle Plan (Stand Juli 2003) bestimmt die Planung von 2001 – 2015. Er orientiert sich zwar an der erwarteten Finanzlinie, ist jedoch kein Finanzierungsplan. Hinweis: Alle drei Abschnitte der A 33 sind im Bundesverkehrswegeplan enthalten
http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/34254/publicationFile/955/bundesverkehrswege-plan-2003-beschluss-der-bundesregierung-vom-02-juli-2003.pdf

Bedarfsplan für Bundesfernstraßen: Der Bedarfsplan wird aus dem Bundesverkehrswegeplan abgeleitet und alle fünf Jahre überprüft. Er wird im Bundestag parlamentarisch beschlossen und listet alle bauwürdigen Vorhaben auf. Ziel der Bedarfspläne für die Schienenwege des Bundes und die Bundesfernstraßen ist ein bedarfsgerechter Ausbau dieser Verkehrswege. Bedarfsgerecht bedeutet dabei nicht nur Orientierung an der prognostizierten Verkehrsnachfrage, sondern umfasst auch die volkswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit einer Maßnahme: Also die Gegenüberstellung volkswirtschaftlicher Kosten und Nutzen. Im geltenden Bedarfsplan sind daher all diejenigen Projekte enthalten, deren Nutzen und Wirtschaftlichkeit für den Verkehr nachgewiesen sind. Hinweis: Alle drei Abschnitte der A 33 sind im Bedarfsplan enthalten. Hier geht es zum aktuellen Bedarfsplan (Stand 11. November 2010):
http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/59396/publicationFile/30777/bedarfsplan-de.pdf

Investitionsrahmenplan für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes: Der Investitionsrahmenplan (IRP) bestimmt die Infrastrukturinvestitionen des Bundes für Schiene, Straße und Wasserstraße. Mit ihm erfolgt die Priorisierung von Verkehrsprojekten in den Bedarfsplänen. Er wird vom Bundesverkehrsministerium erstellt und hat einen Planungshorizont von fünf Jahren. Hinweis: Alle drei Abschnitte der A 33 sind im Investitionsrahmenplan enthalten. Hier geht es zum aktuellen Entwurf des Investitionsrahmenplans (Stand: 14. Dezember 2011)

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Straßenplanung orientiert sich an den Bedarfsplänen, die der Bund und das Land aufstellen. Angesichts der Notwendigkeit, vom Neubau in den Erhalt des bestehenden Straßennetzes umzuschichten, hat die Landesregierung die geplanten Vorhaben neu geordnet. Alle diejenigen Maßnahmen, die in den Bedarfsplänen von Bund und Land als vordringlich eingestuft sind, wurden dahingehend überprüft, ob sie vorrangig weiter zu planen sind oder ob für sie erst im Laufe der Zeit eine Vorrangigkeit im Planungsgeschehen erhalten. Der A 33 Abschnitt Halle/Steinhagen (südl. K 30) – Borgholzhausen (B 476) wurde dabei mit der Priorität Eins eingestuft. Hier finden Sie die aktuelle Priorisierungliste des Landes NRW (Stand 25.10.2011)

Investitionsplan Fernstraßen NRW

Bundesverwaltungsgericht
Urteil zum A 33-Planfeststellungsbeschluss im Abschnitt 7.1: Die Klage des BUND-Landesverbands NRW wurde abgewiesen.

Bezirksregierung Detmold
Im Mai 2006 hat die Landesregierung der Bezirksregierung Detmold die Zuständigkeit für die Planfeststellung und Plangenehmigung in ihrem Zuständigkeitsgebiet von Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen) übertragen. Dies ist einzigartig in Nordrhein-Westfalen. Hiermit wurde die Genehmigung von Bundesfernstraßen in die Hand der Bezirksregierung gegeben. Eine Übersicht zum Planfeststellungsverfahren zum Bau der A 33 finden Sie hier

 

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