Einsatzkräfte üben Ernstfall auf A33-Trasse

Bevor der Verkehr auf der A33 durchgängig fließen kann, nutzten mehr als 400 Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Rettungsdienstes die fast fertige Trasse zwischen Halle/Westfalen und Borgholzhausen für eine groß angelegte Notfallübung. Dabei hatten sich die Planer um Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper ein kniffliges Szenario ausgedacht: Eine Massenkarambolage mit fünf Pkw sowie einem Lkw mit Gefahrgut am Bord. Dabei simulierten etwa 25 Mitglieder des DLRG Verl die Unfallbeteiligten mit unterschiedlichsten Verletzungen. Die Retter hatten also ordentlich zu tun. Neben der Bergung der Geschädigten mussten sich die Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet mit der schwierigen Situation von austretenden Chemikalien auseinandersetzen. Hierzu wurde der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr hinzugezogen und eine Dekontaminierungsstation musste auf der Trasse aufgebaut werden. Den Abtransport regelten die Rettungssanitäter des Kreises zum fiktiven Krankenhaus im neuen Sportlerheim des SC Halle.

Nach gut vier Stunden war die Situation unter Kontrolle und die Übung konnte damit erfolgreich abgeschlossen werden. Unter den zahlreichen Besuchern reihte sich auf Landrat und A33sofort-Vorsitzende Sven-Georg Adenauer ein: „Das perfekte Übungsszenario haben wir auf der fast fertigen Trasse. Unsere Einsatzkräfte sind so gut auf Ernstfälle vorbereitet. Hoffen wir, dass so etwas nach dem Lückenschluss nicht so oft vorkommt.“

Weitere Informationen und Fotos gibt es hier:

Westfalen-Blatt

Haller Kreisblatt

Einsatz unterhalb der Ravensburg: Die Rettungskräfte aus dem Kreis Gütersloh probten auf der neuen Trasse zwischen Halle/Westfalen und Borgholzhausen den Ernstfall.

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