Zeitplan des Lückenschlusses

Mit Baubeginn in der A 33-Lücke zwischen Künsebeck und Borgholzhausen wurden die Autobahnplaner zur Bauaufsicht. In einer ersten Informationsveranstaltung für Bürger und Politiker wie auch in einer Präsentation vor dem Vorstand des Aktionsbündnisses stellten die Planer vor, wie man sich den 140 Mio. Euro teuren Lückenschluss auf der Zeitebene vorzustellen hat.

Der Bauprozess beginnt mit der Formel P+A+2+2: Nach der Grobplanung P beginnen zuerst die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. Die müssen abgeschlossen sein, bevor das erste Bauwerk entsteht. Dann dauert es ungefähr zwei Jahre, die je Teilabschnitt für den Bau von Brücken und Unterführungen nötig sind und weitere zwei Jahre, die für das Anschütten von Rampen und Wällen sowie für den Trassenbau und die Ausstattung gebraucht werden.

Auf dem Steinhagener Abschnitt hat der Streckenbau begonnen, auf dem Teilabschnitt vom Schnatweg bis zu L782 wird an den letzten Bauwerken gearbeitet. Es folgt der Streckenbau für die A 33-Trasse zwischen Schnatweg und Theenhausener Straße. Liegt die neue Fahrbahn, fehlt es dann nur noch an Lärmschutzwänden und -wällen (die können aufgrund der Krangewichte erst gebaut werden, wenn die Straßendecke stabil ist),  Schutzeinrichtungen (z.B. Leitplanken), die Beschilderung sowie die Markierungen.

Wann wird man auf der A33 fahren können?

Gemäß der aktuellen Grobplanung soll die A33 – von Osnabrück kommend in Richtung Bielefeld – ab Ende 2017 ab dem Anschluss Schnatweg in Künsebeck befahrbar sein, Ende 2018 ab der L782 (Westumgehung Halle) und ab Ende 2019 durchgängig vom Anschluss Borgholzhausen aus.

Für alle, die aus Richtung Paderborn Richtung Osnabrück fahren, sieht der Bauzeitpan so aus: bis Ende 2017 müssen Sie noch an der A33-Abfahrt Bielefeld-Süd auf den Ostwestfalendamm und dann auf die B68 abfahren, danach können Sie bis an die Stadtgrenze von Halle – bis zum Schnatweg in Künsebeck – fahren. Ende 2018 sollen Sie die Autobahn bis zu L782 befahren können, das ist die Haller Westumgehung die von Werther nach Gütersloh führt. Nach heutge Kenntnisstand wird es Ende 2019, bis die Lücke in der Teutoburger-Wald-Autobahn geschlossen ist.

Sehr komplex: Der Bau der Grünbrücke, auf der der Postweg die künftige Autobahn und die parallel verschobene Theenhausener Straße queren wird, dauert inklusive der neuen Anschlüsse für Alleestraße und L 782 rund drei Jahre. Baubeginn ist für Frühjahr 2014 geplant.

Sehr komplex: Der Bau der Grünbrücke, auf der der Postweg in Halle die künftige Autobahn und die parallel verschobene Theenhausener Straße queren wird, dauert inklusive der neuen Anschlüsse für Alleestraße und L 782 rund drei Jahre.

Wie steht es aktuell um den Baufortschritt?

Eine aktuelle Übersicht des Baufortschritts  in den A33-Abschnitten 6 und 7.1 finden Sie in den öffentlichen Projektreports von Straßen.NRW. Diese werden vierteljährlich aktualisiert:

Projektreport A33, Abschnitt 6, Januar 2017

Projektreport A33, Abschnitt 7.1, Januar 2017

Die letzte umfassende Präsentation von Straßen.NRW aus April 2016 finden Sie hier:

A33 Baufortschritt, Stand April 2016

Wie kann man die A33-Bauleiter erreichen?

Für aktuelle Fragen der Anlieger hat die Regionalniederlassung von Straßen.NRW ein A33-Baubüro in den Räumen der Straßenmeisterei Halle, Bielefelder Straße 85 eingerichtet. Die Rufnummer ist 05201 734373-0. Alle Kontaktdaten finden Sie auch in der Anfahrtsskizze.

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