A33-Bau geht weiter gut voran

Der Lückenschluss der A33 zwischen Bielefeld und Borgholzhausen wirft seine Schatten voraus: Im Abschnitt 6 zwischen Ummeln und Künsebeck ist jetzt einer der letzten Aufträge vergeben worden – der Bau der Schilderbrücken. Die werden in den nächsten Monaten ebenso errichtet wie 30.000 Quadratmeter Lärmschutzwände. Betonschutzwände und Leitplanken, eine Ampel, die Fahrbahnmarkierungen und die Notrufsäulen folgen. Ende des Jahres – wenn auch die Beschilderungen von und zur Autobahn erneuert wurden –  soll dieser Abschnitt dem Verkehr übergeben werden. Für den Streckenteil Nr. 6 notierte Straßen.NRW in Bielefeld im Jahr 2016 Bauausgaben in Höhe von 24,3 Mio. Euro. Geplant waren 17 Mio. Euro. Der Grund ist ein guter: Aufwändige Arbeiten konnten dank des stabilen Wetters schneller als erwartet beendet werden. Für das letzte Baujahr sind jetzt noch Kosten in Höhe von 13,5 Mio. Euro vorgesehen.

Im Abschnitt 7.1 vom Ravenna-Park in Künsebeck bis zur Anschlussstelle Borgholzhausen wurde die Unterführung des Ruthebachs und die Überführung der Hesselteicher Straße (K23) fertiggestellt. Über die Brücke in Casum rollt bereits der Verkehr. Laut dem heute vorgelegten Projektreport der Bielefelder Autobahnbauer summierten sich die Ausgaben in 2016 auf 35,9 Mio. Euro (Plan im Sommer 2016 34,25 Mio.). Im laufenden Jahr sind weitere Baukosten in Höhe von 32 Mio. geplant. Hauptaufgabe in 2017 ist der Streckenbau von Künsebeck bis zum Haller Südkreuz. 2018 folgt dann die Ausstattung dieser vorletzten Teilstrecke. Ende 2018 soll der Verkehr aus Richtung Osten kommend bis zur L782 (Theenhausener Straße) auf der A33 rollen, Ende 2019 soll der Lückenschluss vollbracht sein.

Die Projektreporte zum Nachlesen und Downloaden finden Sie hier.

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