A33-Aktionsbündnis lädt neuen Verkehrsminister Hendrik Wüst ein

Landrat Sven-Georg Adenauer, Vorsitzender des Aktionsbündnisses A33 sofort e.V., hat soeben Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (41, CDU) zu einem Besuch am Teutoburger Wald eingeladen. Wunsch der Lückenschluss-Förderer ist es, den neuen Minister kennen zu lernen und seine Haltung zum laufenden Bauprojekt abzufragen.

Wüst, Jahrgang 1975, leitet das auf das Thema Verkehr reduzierte Landesministerium erst seit wenigen Wochen. Der neue Ministerpräsident Armin Laschet hat den Westmünsterländer, der seit 2005 Landtagsmitglied für Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede ist, Ende Juni in sein Kabinett berufen. Beruflich ist der studierte Jurist nicht nur Politiker, sondern und auch ein Medienmann: Von 2010 bis zu seiner Berufung ins Ministeramt war er Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes, des Verbandes der Betriebsgesellschaften, der Pressefunk GmbH und der dein.fm-Holding. Politisch ist der Youngster im schwarz-gelben Kabinett schon ein Schwergewicht: Von 2000 bis 2006 war Wüst Landesvorsitzender der Jungen Union, von 2010 bis 2017 Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, seit 2013 auch Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Nordrhein-Westfalen.

Hat jetzt eine Einladung zum Baustellenbesuch vom Aktionsbündnis A33 sofort e.V. auf dem Tisch: der neue NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (41).

Landrat Sven-Georg Adenauer kennt Wüst bereits von früheren Treffen. Er geht davon aus, dass die A33-Befürworter sich der vollen Rückendeckung des Ministers bewusst sein können. „Dennoch macht es viel Sinn, einmal gemeinsam die Gummistiefel anzuziehen und über die Baustelle der A33 zu gehen“, so der Vorsitzendes des Aktionsbündnisses. Das man sich kenne und wisse, wie der andere denkt, werde immer dann wichtig, wenn es zu Problemen komme. Adenauer: „Bis zur Fertigstellung sind es mindestens noch 28 Monate, da kann noch Einiges passieren.“

Der A33-Lückenschluss ist das aktuelle größte Straßenbauprojekt in NRW. Aber kaum das, was am meisten Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die gilt aktuell eher den unzähligen Autobahnbrücken, die landesweit saniert oder neu gebaut werden müssen. Nicht umsonst hat sich Wüst mit Dr. Hendrik Schulte (Bochum) einen erfahrenen Baumanager als Staatssekretär an seine Seite geholt.

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